Lofoten - Inseln über dem Polarkreis

Die 190 km lange Inselgruppe der Lofoten liegt um 100 bis 300 km nördlich des Polarkreises im Europäischen Nordmeer, etwa auf dem 67./68. Breitengrad; das entspricht ungefähr der Lage von Zentral-Grönland und Nord-Alaska.
Die Inselgruppe umfasst ein Reich, in dem die Natur in spektakulären, ja geradezu unwahrscheinlichen Erscheinungsformen auftritt. Dinge die anderswo gewöhnlich wirken, sind hier ins scheinbar Verückte übersteigert, die Landschaft wird zur surrealen Fantasie.
001  Wann immer es ins Land der Trolle und dramatischen Bergwelten geht, stellt sich die Frage welche Route man wählt! Trotz der vielfältigen Möglichkeiten entscheide ich mich meistens für die Fährverbindung Kiel-Oslo mit der Color Line. Es ist zwar nicht die preiswerteste Verbindung, aber mit Sicherheit die entspannteste und komfortabelste wenn man mit dem Auto reist. Nach 20-stündiger Überfahrt erreicht man ausgeruht gegen 10:00Uhr Oslo und eine weitere Tagesetappe von 500 bis 600km sind ohne Stress zu bewerkstelligen. 002  Die M/S Color Fantasy, deren Bau 315 Millionen Euro verschlungen hat, fährt seit 2004 täglich auf der Ostsee-Route Kiel-Oslo. Sie gilt als eines der größten Kreuzfahrtschiffe mit Autodeck und kann fast 3000 Passagiere unterbringen. Dass sie mehr ein Kreuzfahrtschiff als eine simple Fähre ist, erkennt der Reisende auf den ersten Blick. 003  Das ehemalige TV-Traumschiff MS DEUTSCHLAND am Norwegenkai in Kiel. 004  Kurz vor dem Verladen auf der Color Fantasy ist der Fenterputz des Oceanic à la Carte Restaurant noch im vollen Gange. 005  Das ehemalige TV-Traumschiff MS DEUTSCHLAND am Norwegenkai in Kiel.
006  Die Werft German Naval Yards Kiel (vormals HDW-Gaarden) 007  Die Kieler Hansekogge; (Nachbau der bei Bremen 1962 aufgefundenen und bei dem DSM restaurierten Bremer Kogge von 1380.) Fertigstellung des Nachbaus: 1991 bei Yacht & Bootswerft Erich Rathje, Kiel-Friedrichsort. 008  Vorbei geht es am schönen Ostseebad Heikendorf. 009  Heikendorfs Hauptstrand in Möltenort und das bekannte Kulturdenkmal, direkt am Fördewanderweg: Das von einer Adler-Statue geschmückte Ehrenmal gilt dem Gedenken aller auf See gebliebenen U-Boot-Fahrern deutscher Marinen. 010  Die Marina Baltic Bay, der Yachthafen von Laboe mit 345 Liegeplätzen.
011  Das Ostssebad Laboe schmückt sich gern mit dem Slogan „Die Sonnenseite der Kieler Förde“. 012  Das Marine-Ehrenmal in Laboe erinnert an die gefallenen Seeleute beider Weltkriege. Das am Ehrenmal ausgestellte U-Boot U 995 gehört zum Typ VII C und ist 1943 bei Blohm & Voss in Hamburg erbaut worden. 013  Kurz vor der Großen Belt Brücke ziehen dunkle Wolken auf. 014  Sieht immer wieder dramatisch aus, aber zwischen Schiffsschornstein und Fahrbahnunterkante Storebeltbruecke sind ca.11,50 Meter Platz. 015  Die 18 Km lange Brücke über den Großen Belt verbindet Ost- und Westdänemark miteinander.
016  Abendspiegelung an Deck der Color Fantasy. 017  Die norwegische Festung Oscarsborg sicherte die Zufahrt zur norwegischen Hauptstadt Oslo durch den Oslofjord vom offenen Meer her ab. 018  Die Kanonen und Torpedos der Festung versenkten am 9. April 1940 den Schweren Kreuzer Blücher, das Wrack liegt immer noch in 90 Meter Tiefe vor Ort. Die erfolgreiche Gegenwehr der Festung ermöglichte es dem norwegischen König Håkon VII., mitsamt dem Goldschatz des Landes nach Großbritannien ins Exil zu entkommen. 019  Die Festungsinsel Oscarsborg ist seit 1995 frei zugänglich. Ab Drøbak (Hafenstädtchen auf der Ostseite des Fjordes gegenüber von Oscarsborg) fahren rund ums Jahr Personenfähren auf die Insel. 020  Die Color Fantasy schlängelt sich hinter der Festungsinsel Oscarsborg durch den Oslofjord.
021  Oslo ist nun erreicht und wir werfen noch einen Blick auf die Gesamtkarte Norwegens. Bis zum Ziel Lofoten (Stern) ist es noch ein gewaltiges Stück. 022  Nachdem wir das Glück hatten zu den ersten Fahrzeugen zu gehören die das Schiff verlassen konnten, ging es um 10:24 Uhr in die nächste Etappe. Bis zu unserem Hotel in Steinkjer lagen 610 km vor uns. Die gesamte Strecke, überwiegend auf der E6 ließ sich sehr gut fahren, erfreulicherweise wurden Radarkontrollen per Beschilderung angekündigt. 023  Von Steinkjer ging es am nächsten Tag nach Engan, was wiederum 590 km waren. Dieser Teilabschnitt war im Anfang sehr Kurvenreich und im weiteren Verlauf gab es eine unerfreuliche und folgenreiche Begegnung, dazu aber später mehr. 024  Der Polarkreis an der E6 mit dem Polarsirkelsenteret. Die geographische Linie liegt im Saltfjellet-Gebirge und gehört zu einem der größten Nationalparks Norwegens – dem Saltfjellet-Svartisen-Nationalpark. 025  Der nördliche Polarkreis ist eine geographische Linie auf genau 66° 33′ nördlicher Breite, die sich um den kompletten Globus zieht. Sie trennt die gemäßigte von der polaren Klimazone. Am Tag der Sommersonnenwende geht die Sonne am Polarkreis nicht unter, am Tag der Wintersonnenwende nicht auf.
026  Das „Polarsirkelsenter“ mit Cafeteria, Souvernier-Laden und Kino mit Filmen über das Nordland lädt zum Verweilen ein. 027  „Die unerfreuliche und folgenreiche Begegnung“ Ziemlich genau 4 km in nördlicher Richtung vom Polarkreis entfernt, fuhr plötzlich ein vor uns fahrender schwarzer Audi links ab auf diesen Parkplatz. Da er sehr spät den Blinker setze musste ich entsprechend abbremsen was ich mit einem Fluch quittierte.  Ich beschleunigte wieder und unterhielt mich mit meiner Frau über den Polarkreis. Geschätzte 3-4 Minuten nach diesem Parkplatz hörte ich hinter uns ein Martinshorn, mein Blick ging sofort zum Tacho und der verriet mir wer gemeint war. Sofort hielt ich das Fahrzeug an und hinter uns parkte der schwarze Audi vom Parkplatz. Es war die norwegische Polizei in Zivil (und das in dieser Einöde). Es kam was kommen musste, erlaubt waren 90 km/h, gemessen hat man uns mit 122,5 km/h Nach dem norwegischen Bußgeldkatalog bedeuten 32,5 km/h mehr = 7800,-NOK was wiederum ca. 935,- € bedeuten. Das saß, der Tag war gelaufen und meine Frau hatte alle Mühe mich wieder aufzurichten. 028  Am nächsten Morgen ging es mir wieder deutlich besser. Es blieb mir auch keine Wahl, a) an der Geschwindigkeitsüberschreitung gab es nichts zu rütteln und b) es lagen noch drei Wochen Urlaub vor uns, so schwer es auch fällt, wir mussten es einfach abhaken. Eine Erkenntnis habe ich aber daraus gezogen, seit diesem Vorfall fahre ich in Norwegen nur noch mit Tempomat. Unsere letzte Etappe mit 458 km bis zu den Lofoten lag nun vor uns. Es wären deutlich weniger km gewesen wenn wir uns für eine der Fähren von Bodø, Skutvik oder Bognes entschieden hätten. Da ich aber schon Zuhause in einem Reiseführer gelesen habe, das Lofast eine sehenswerte Alternative ist, habe ich für den Hinweg die Festlandsverbindung die seit 2007 fertig gestellt ist, gewählt. 029  Tjeldsundbrua ist eine Straßenbrücke, sie verbindet Hinnøya mit dem Festland. 030  Tjeldsundbrua, von Hinnøya aus gesehen.
031  Henningsvær ist nicht mehr weit, wir sind auf den Lofoten! 032  Blick von der Raftsundbrua (deutsch „Raftsundet-Brücke“) auf den Raftsund. Jeden Tag um kurz nach 16:00 Uhr passiert ein Hurtigruten Schiff die Raftsundbrua in südlicher Richtung. Auf dem Bild ist die MS Kong Harald zu sehen. http://www.hurtigruten.com/de/Fahrplan/Schiffe/Hurtigruten-Schiffe/MS-Kong-Harald/ 033  Blick von der Raftsundbrua spät in der Nacht auf den Raftsund. 034  Henningsvær,  in einer so weniger gezeigten Ansicht. Das Fischerdorf Henningsvær auch gern "Venedig der Lofoten" genannt in der norwegischen Kommune Vågan, liegt auf zwei kleinen, vorgelagerten Inseln vor der Lofoten-Insel Austvågøya. 035  Henningsvær, die Nebelwand lichtet sich.
036  Frei von Nebel „Henningsvær“ 037  Henningsvær, in der Vorzeigeansicht. 038  Henningsvær im Abendlicht. 039  Henningsvær Impressionen 040  Henningsvær Impressionen
041  Henningsvær Impressionen 042  Henningsvær Impressionen 043  Henningsvær Impressionen 044  Henningsvær Impressionen 045  Henningsvær Impressionen, ob es sich hier um einen Europalettenprüfstand handelt?  ;-)
046  Henningsvær Impressionen. 047  Henningsvær Impressionen. 048  Henningsvær Impressionen. Einer der wenigen Momente, wo es kurzzeitig windstill war. 049  Henningsvær Impressionen in der Nacht. 050  Henningsvær Impressionen in der Nacht.
051  Auf Norwegisch wird er skrei oder torsk genannt; letzterer Name leitet sich von tørrfisk ab: TROCKENFISCH (Stockfisch), da der Kabeljau nach dem Fang geköpft und ausgenommen – nach alter Tradition zum Trocknen an der Luft paarweise über die hjeller geheißenen Holzgestelle gehängt wird. Dort bleibt er 8 bis 10 Wochen lang. Innerhalb dieser Zeit verringert sich sein Wassergehalt um bis zu 80%. Der Nährwert von 1 kg Stockfisch ( der nahezu unbegrenzt haltbar ist) entspricht dem von 5 kg Frischfisch und dem von rund 2 kg Klippfisch (Kabeljau, der vor dem Trocknen gesalzen wird), womit er in Sachen Energie alle anderen Fischsorten weit hinter sich zurücklässt. 052  Nachdem der Stockfisch in verschiedene Qualitätsgruppen sortiert wurde, wird der größte Anteil nach Portugal, Italien und Kroatien exportiert. In Norwegen wird Stockfisch vor allem als Snack gegessen und zur Herstellung von „lutefisk“ verwendet. In Italien und Portugal ist Stockfisch (er wird dort „stoccafisso“ genannt) eine Delikatesse; er wird aufgeweicht in verschiedenen Gerichten eingesetzt. 053  Die Europastraße 10 auch Kong Olav Vs vei genannt,  ist die Hauptverkehrsader der Lofoten. Von der Raftsundbrücke im Norden bis zum Ende der E10 in Å sind es 180 km. 054  Rørvikstranda an der Straße 816 nach Henningsvær (Henningsværveien) gelegen, ist an sonnigen Sommerwochenenden stark von den Lofotern frequentiert. Die geschützte Bucht öffnet sich in den  Henningsværstraumen, es gibt eine Toilette und Trinkwasser. Das Wasser schimmert verlockend, das Meer ist flach, der feinsandige schneeweisse Halbmondstrand ist wenn die Temperaturen mit spielen gut geeignet zum Schwimmen, Baden und Sonnen. 055  Rørvikstranda, am späten Abend.
056  Am Rørvikstranda. 057  Gimsøystraumen bru, ein Meisterwerk norwegischer Ingenieure Die Brücke verbindet die Inseln Austvågøy und Gimsøy auf den Lofoten. 058  Gimsøystraumen bru, mit Blick auf Austvågøy. 059  Gimsøystraumen bru, aufgenommen im Juni 2015 um 00:35 Uhr. Die Beton Brücke ist 839 Meter lang, die Hauptspannweite 148 m, und der maximale Abstand zum Meer ist 30 Meter. Die Brücke hat 9 Spannweiten und wurde 1980 eröffnet. 060  Die Lofoten-Kathedrale liegt unübersehbar in Kabelvåg an der E10. Das größte Gotteshaus aus Holz nördlich Trondheims wurde 1898 erbaut und ist mit 1200 Sitzplätzen längst zu groß für die auch hier ständig kleiner werdende Gemeinde.
061  Der kleine Yachthafen von Laukvik, der Fischerort liegt an der Nordküste von Austvågøy. 062  Wie schon an anderer Stelle beschrieben, hängen unzählige Kabeljaus auf langen Gestellen aus Holzpfählen - und werden so zum Stockfisch. Im Duo, an den Schwänzen vertäut, baumeln sie kopfüber zum Trocken in der kalten Luft. Kopfüber? Nicht wirklich. Ihre Köpfe haben sie gleich nach der Anlandung im Hafen verloren. Unwillkürlich fragt man sich, was wohl aus den vielen Köpfen der bis zu eineinhalb Meter langen und bis zu 40 Kilo schweren Kabeljaus geworden ist................ 063  Die Antwort findet sich auf anderen Gestellen. Dort hängen Tausende Fischköpfe an Holzgestellen zum Trocknen. Einkäufer aus Nigeria inspizieren die Qualität der Köpfe. Knapp zwei Cent zahlen sie für das Haupt eines Kabeljaus, sofern es nicht von Vögeln angepickt oder von Wind und Wetter beschädigt ist. Es darf auch nicht allzu streng muffeln. Dann kommen die Köpfe in den Container nach Westafrika, wo sie die proteinreiche Hauptrolle in der Fischsuppe spielen, welche die Nigerianer sehr lieben. 064  Teilweise bis Ende Juni ist das Bild der Lofoten von riesigen Holzgestellen geprägt, auf denen der Fisch in der Sonne und der salzigen Luft trocknet. Wie hIer in Laukvik; riesige Holzgestelle mit abertausenden Kabeljauköpfen. Übrigens, die Kabeljauzungen werden von Schülern die sich ihr Taschengeld aufbessern raus geschnitten. Sie gehen fast ausnahmslos in französische Restaurants. 065  Kein Museum, sondern ein Strandräuberhaus in Laukvik.
066  Der Friedhof in Digermulen mit seinen etwas hin- und herkippenden Grabsteinen und der Blick auf den Raftsund und die Felswände des Trolltindan. 067  Ein kleiner Pavillon mit riesigen Kabeljau Köpfen in Nusfjord. 068  Nusfjord auf Flakstadøya im Herzen der Lofoten gelegen. 069  Nusfjord ist Norwegens ältestes und besterhaltenes Fischerdorf. Gebäude und Baustil sind erhaltungswürdig und haben ihre ursprüngliche Eigenart in hohem Grad erhalten. 070  Rorbuer Hütten in Nusfjord. Rorbu ist die norwegische Bezeichnung für eine nur saisonal genutzte Fischerhütte. Das Wort Rorbu setzt sich aus den Wörtern "Ro" (Rudern) und "bu" (Wohnen) zusammen.
071  Die Rorbuer-Hütten gibt es in der Austattung, von einfach bis luxuriös. Ein Rorbu ist aus Holz errichtet und meist mit der früher billigen roten Tranfarbe gegen Witterungseinflüsse geschützt. 072  Vier der Fischerhütten in Nusfjord sowie die Kraftstation von 1905 sollen unter Kulturschutz gestellt werden. Bei archäologischen Ausgrabungen fand man Fischerhütten aus dem Jahr 400 n. Chr. Diese Funde bestätigen die Annahme, dass auf den Lofoten und in Nusfjord schon in der frühen Wikingerzeit „Handelsfischerei“ betrieben wurde, was früher schwer zu beweisen gewesen war. 073  Nusfjord war ursprünglich Krongut und wurde 1823 und 1843 teilweise von der Familie Dahl gekauft, die Nusfjord bis 1989 als führendes Fischerdorf der Lofoten betrieb. Heute umfasst der Besitz 1750 ha mit Gebirge, 5 Seen mit Möglichkeit zum Forellenangeln, 2 historische Kraftstationen und ca. 50 Gebäude. 074  Nusfjord hat eine eigene Fischannahmestelle. Während der Lofotfischerei wird hier der Fisch angeliefert, der auf Gerüste aufgehängt und zum begehrten Stockfisch getrocknet wird. Rund ums Fischerdorf sind heute solche Gerüste zu sehen, die zum Aufhängen (Trocknen) von Fisch benutzt werden. Auf den Lofoten wird der Fisch jedes Jahr im Zeitraum Februar – April zum Trocknen aufgehängt. 075  Während der Sommersaison wird der Stockfisch für den Weiterverkauf nach Italien, Spanien, Portugal und Afrika sortiert. Die Gebäude, in denen das Sortieren vorgenommen wird, dürfen nicht betreten werden. Besucher können den Arbeitern beim Fischsortieren aber durch geöffnete Fenster und Türen vom Anleger aus zusehen.
076  Damit Nusfjord AS in der Lage ist, das Fischerdorf auch in Zukunft weiter entwickeln zu können, wird in der Sommersaison ein Nusfjord-Pass erhoben. Der Pass berechtigt zu freiem Eintritt bei der historischen Rundtour, beim Parken uvm. Für Hüttengäste ist der Pass in der Miete enthalten. 077  Aktivitäten In Nusfjord können Besucher Fischausrüstung, Boote mit Motor, Kajaks und Fahrräder mieten. Außerdem gibt es eine Tauchschule, in der Tages- und Wochenkurse angeboten werden. Einen eigenen Fischkutter darf natürlich auch nicht fehlen, der Gäste zu spannenden Erlebnissen aufs Meer mitnimmt. 078  Hüttenvermietung Nusfjord hat 45 Fischerhütten (Rorbuer) zu vermieten Buchen unter www.nusfjord.no Landhandel Nusfjord hat einen eigenen Original-Landhandel von 1907, in dem Lebensmittel und Souvenirs gekauft werden können. 079  Blick von Hamnøy auf Sakrisøy. 080  Bei Hamnøy auf Moskenesøya.
081  Hamnøy auf Moskenesøya. 082  Hamnøy auf Moskenesøya. 083  Hamnøy auf Moskenesøya. 084  Hamnøy auf Moskenesøya. 085  Hamnøy auf Moskenesøya.
086  Hamnøy auf Moskenesøya. 087  Hamnøy auf Moskenesøya. 088  Hamnøy auf Moskenesøya. 089  Blick auf Sakrisøy (Moskenesøya) 090  Blick auf Sakrisøy (Moskenesøya)
091  Blick auf Sakrisøy (Moskenesøya) 092  Bei Sakrisøy (Moskenesøya) 093  "Reine", gilt als eine der schönsten Ortschaften auf den Lofoten. 094  "Reine", gilt als eine der schönsten Ortschaften auf den Lofoten. 095  "Reine", dutzende Maler ließen sich von Reine inspirieren.
096  "Reine Panorama" 097  "Reine", stundenlang könnte man hier sitzen und die Seele baumeln lassen. 098  Zum Vorzeigefjord Nordnorwegens. Ausgangspunkt der erlebnisreichen Tour ist Svolvær, wo zwischen Anfang Juni und Ende August stets einige Schiffe im Hafen vor dem Marktplatz liegen, um sich den Kuchen zu teilen den die Touristen mitbringen. Eine ansprechende Alternative sind die Schiffe der Hurtigruten, die auf dem Weg nach Süd im Sommer immer in den Trollfjord fahren, wo sie auf der Stelle wenden müssen um wieder hinauszukommen. Das Erlebnis Hurtigruten kostet nicht mehr als das Ausflugsboot; man nimmt am besten den täglich um 12:30 Uhr von Svolvær in Richtung Sortland fahrenden Bus und steigt in Stockmarknes am Hurtigrutenkai aus. Ankunft um 14:10 Uhr; weiter geht es mit dem um 15:15 Uhr ablegenden südgehenden Hurtigruten-Schiff. Ankunft in Svolvær ist um 18:30 Uhr. 099  Stokmarknes ist eine kleine Stadt auf der Inselgruppe Vesterålen. Die kleine Stadt in der Hadsel Gemeinde ist ein bedeutender Ort in der Geschichte der Hurtigruten.  1881 wurde hier die erste Reederei gegründet und blieb lange der Heimathafen der „Schnellen Linie“. Zum 100-jährigen Jubiläum wurde 1993 in der kleinen Stadt das „Haus der Hurtigrute“ mit einem Museum eröffnet, in dessen Ausstellung Panoramadarstellungen der Umgebung, Fotos, Schiffsmodelle und historisches Filmmaterial über die Geschichte der Hurtigruten und ihre Bedeutung für die  Küstenbewohner zu sehen sind. Zwischen dem heutigen Kai und dem Museum liegt das ehemalige Hurtigruten Schiff MS Finnmarken, das wohl größte und schwerste Museumsexemplar in Norwegen. Das Schiff, welches 1956 fertiggestellt und 1999 restauriert wurde, ist heute für die Öffentlichkeit zugänglich. Neben dem Kai befindet sich auch ein Denkmal zu Ehren des Gründers der Hurtigruten – das Richard With Ehrenmal. 100  Nicht ohne Grund haben wir uns die MS Lofoten ausgesucht. Die MS Lofoten steht unter "Denkmalschutz" und wird nur noch zu bestimmten Zeiten im Liniendienst entlang der norwegischen Küste eingesetzt. Das Schiff wurde mehrfach modernisiert, trotzdem blieben der klassische Stil und die traditionelle Atmosphäre erhalten.
101  Hadselbrua. Die Hadselbrücke wurde 1978 gebaut und ist eine freitragende Brücke mit 3 Spannelementen von 150m und 2x 75m bei einer Gesamtlänge von 1011m. Die anderen 24 Elemente lagern auf Pfeilern. Sie überspannt den Langøysund und ist mit einer Hochfrequenz-Lautsperre ausgestattet, die verhindern soll, dass Füchse auf die Insel Hadseløya gelangen und dort das ökologische Gleichgewicht zerstören könnten wie auf der Nachbarinsel Andøya geschehen. 102  Nein, dieses Bild ist keine Fotomontage! Es ist die Insel Gjæva im Hadselfjord. 103  Dramatik pur. 104  Impressionen im Hadselfjord. 105  Impressionen im Hadselfjord.
106  Impressionen im Hadselfjord. 107  Brattholmen fyr. 108  Raftsund bru; 1991 wurde ein Architektur-Wettbewerb ausgeschrieben, um das beste Design für eine Brücke zu finden, die sich am Besten in die Topographie dieser einmaligen Landschaft des Raftsundgebietes einpasst. Die Jury entschied sich für eine Betonkonstruktion der Fa. Aas-Jakobsen A/S aus Oslo. 1995 begannen die Planung und der Bau der Brücke von beiden Seiten des Raftsundes aus. Am 24.06.1998 wuchsen die beiden Brückenteile in der Mitte der Brücke zusammen und am 06.11.1998 wurde die Brücke eröffnet. Insgesamt wurde sie mit einem Kostenvolumen von ca. 14 Millionen Euro erstellt. Zum Zeitpunkt der Eröffnung der Brücke war sie die längste freitragende Betonbrücke der Welt. Ab Dezember 2007 ist die Raftsundbrücke der endgültig fährenfreie Zugang vom Festland zu den Lofoten. 109  Blik auf Hanøyvika. 110  Im Raftsund vorbei an der Insel Ulvøya.
111  Im Raftsund vorbei an der Insel Ulvøya. 112  Die MS Lofoten ist nur noch wenige Hundert Meter vom Trollfjord entfernt. 113  Nun geht`s in den Trollfjord, alles starrt nur in eine Richtung. 114  Der Trollfjord ist ein 2 Kilometer langer Seitenarm des Raftsunds, dabei aber nur knapp Hundert Meter breit. 115  Die nackten Felsflanken ragen teils senkrecht aus dem Meer, in Richtung Fjordende überragen bis 1156m hohe, teils leicht vergletscherte Bergriesen.
116  Hier müssen die Hurtigrutenschiffe auf der Stelle wenden, um wieder hinauszukommen. 117  Die MS Lofoten verlässt wieder den Trollfjord. 118  Die MS Lofoten verlässt wieder den Trollfjord. 119  An Litlmolla und Stormolla geht es vorbei Richtung Svolvær 120  Die Schiffe der Hurtigruten halten auf den Lofoten in Stamsund und Svolvær.
121  Ein imponierender Anblick! Svolvær ist die Hauptstadt der Lofoten und zählt mit 4487 Einwohnern als größte Stadt des Inselreichs. 122  Die Hafenausfahrt ziert eine Bronzestatue des Bildhauers Peer Ung, die eine winkende Fischersfrau darstellt. 123  Das Nostalgieschiff MS Lofoten, 1964 in Oslo vom Stapel gelaufen, steht unter Denkmalschutz, mit 87 Kabinen ist es das kleinste Schiff der Hurtigruten Flotte. http://www.hurtigruten.com/de/Fahrplan/Schiffe/Hurtigruten-Schiffe/MS-Lofoten/?tab=facts 124  Sie ist bereits die zweite „Lofoten“ in der Hurtigruten Flotte. Ihren Namen erhielt sie von der gleichnamigen Inselgruppe nördlich des Polarkreises, die wegen ihrer reizvollen Landschaft schon häufig als „Meisterwerk“ beschrieben worden ist. http://www.hurtigruten.com/de/Fahrplan/Schiffe/Hurtigruten-Schiffe/MS-Lofoten/?tab=facts 125  In den letzten zehn Jahren hat der Tourismus eine wachsende Bedeutung für Svolvær gewonnen. Seitdem wandelt sich das Stadtbild grundlegend. Die Stadt investierte in den Neubau von Hotels und Rorbuer und schuf ein vielfältiges Kulturangebot. So besuchen die Lofoten insgesamt ca. 280.000 Touristen pro Jahr.
126  Am Hafen von Svolvær. 127  Die Hotels Scandic und Anker Brygge auf Lamholmen (Svolvær) in bester Lage........ 128  .........gleich daneben, Reihenhäuser mit Bootsanlegesteg. 129  Der Yachthafen von Svolvær. 130  Der Hafen von Svolvær wird täglich von den Schiffen der Hurtigruten angelaufen, nordgehend abends um 21 Uhr/ Abfahrt nach Stokmarknes um 22:00 Uhr. Auf der südgehenden Route wird Svolvær um 18.30 Uhr angelaufen, Abfahrt ist 20.30 Uhr nach Stamsund. (Stand 2015)  MS Polarlys; http://www.hurtigruten.com/de/Fahrplan/Schiffe/Hurtigruten-Schiffe/MS-Polarlys/
131  Wenn man zu Fuß unterwegs ist, kann man das Schiff ohne Reservierung wie den Bus benutzen. Wer mit dem Auto kommt, sollte einen Stellplatz reservieren. MS Kong Harald; http://www.hurtigruten.com/de/Fahrplan/Schiffe/Hurtigruten-Schiffe/MS-Kong-Harald/ 132  Aquakultur im Selfjorden. 133  Sildpollen im Austnesfjord. 134  Auf der Insel Moskenesøy, nahe bei Reine. 135  Dramatisches Wolkenspiel auf der Insel Moskenesøy, nahe bei Reine.
136  Dramatisches Wolkenspiel auf der Insel Moskenesøy, nahe bei Reine. 137  Am Flakstadpollen, auf der Insel Flakstadøy des Lofotenarchipels. 138  Mitternachtssonne, bei Brenna auf Austvagøya. Auf den Lofoten ist die ganze Sonne 24h täglich vom 28.Mai bis 14.Juli sichtbar. 139  Wetter Impressionen an der Rv 816 auf Austvagøya nahe Henningsvær. 140  Wetter Impressionen an der Rv 816 auf Austvagøya nahe Henningsvær.
141  Wetter Impressionen an der Rv 816 auf Austvagøya nahe Henningsvær. 142  Der Halbmondstrand von Ramberg ca. 1km lang, bietet ein beeindruckendes Panorama. Vom Rastplatz, direkt an der E10 hat man diese Aussicht, von wo aus ein Treppenweg direkt an das Sandband heranführt. 143  Der Halbmondstrand von Ramberg. 144  Ein wunderschöner Strand am Flakstadpollen auf Flakstadøya. 145  Am Strand von Myrland auf Flakstadøya.
146  Wetter Impressionen am Strand von Vikten auf Flakstadøya. 147  Direkt hinter Flakstad auf Flakstadøya führt die E10 an dem Strand Skagsanden vorbei. Dieser Strand ist wild und romantisch, denn nahezu ständig rollen vom offenen Ozean her die Brandungswellen gegen das Gestande........... 148  .........ein Donnern und Tosen in der Luft ist allgegenwärtig, in der Möwen, getragen vom fast ständig wehenden Wind schweben. 149  Der Haukland-Strand an der Nordseite der Insel Vestvågøya, 2 km lang, bis zu 300 m breite sowie durch eine Klippe zweigeteilte Halbmondstrand schlägt alle in seinen Bann.......... 150  .........Landeinwärts geht die blendend weiße Fläche ins Sattgrün eines weit ausladenen Wiesentrogs über wo Schafe zwischen einer Handvoll gelb gestrichener Häuser Gras ausrupfen.
151  Der Strand wird flankiert von 500 m hohen, teilweise zartgrün bemoosten Steilwänden............... 152  und in einem fantastischen Türkis schillernd, bevor er ins Schwarzblau des tief abfallenden Nordmeeres übergeht. 153  Nicht weit vom Haukland-Strand liegt der nächste Traumstrand Utakleiv, umgeben von dem fast tausend Meter hohen Himmeltinden im Hintergrund. Seit 1998 ist dieser mehrfach ausgezeichneter Strand durch einen ca. 1 km langen Tunnel erreichbar. 154  Am Traumstrand Utakleiv. 155  Nach 16 erlebnisreichen Tagen  auf den Lofoten geht’s in 3 Tagesetappen nach Oslo. Da Trondheim auf dem Weg liegt, genehmigen wir uns noch eine Stippvisite zum Nidarosdom. Der Nidarosdom in Trondheim (alter Name der Stadt: Nidaros) gehört zu den bedeutendsten Kirchen in Norwegen, er gilt als Nationalheiligtum.  Von 1818 bis 1906 war der Nidarosdom die Krönungsstätte der norwegischen Könige. Hier wurden sieben Könige gekrönt und zehn begraben. Krönungen finden hier nicht mehr statt.
156  Bevor es mit der Color Magic zurück nach Kiel geht, habe ich noch ein Zeitfenster das Opernhaus von Oslo zu besuchen, es zieht mich dort immer wieder hin. Das Opernhaus mit seiner eckigen, weißen Fassade, die sich aus dem Wasser zu erheben scheint, liegt direkt am Hafen. Es lädt die Besucher ganzjährig dazu ein, sein Dach zu besteigen und den Panoramablick über Oslo und den Fjord zu genießen. Durch große Fenster auf Straßenebene können Passanten einen Blick auf Proben- und Workshopaktivitäten erhaschen. 157  Seit der Eröffnung im April 2008 zählt Oslos neues Wahrzeichen zu den Top 10 Sehenswürdigkeiten. Im Hafenbecken ca. 60 m vor der Oper liegt seit Mai 2010 die weiße Skulptur Hun ligger/She lies. Die Skulptur der in Berlin lebenden italienischen Künstlerin Monica Bonvicini ist den aufgetürmten Eismassen auf dem Gemälde von Caspar David Friedrich Das Eismeer nachempfunden, hat die Maße 17 × 16 × 12 m und wurde aus Stahl und Glas angefertigt. (quelle Wikipedia) 158  Das Gebäude besticht durch die längste, zusammen hängende Glasfassade Norwegens. 159  Mit der Color Magic geht es zurück nach Kiel, die Color Magic ist seit September 2007 das Nachfolgeschiff der Kronprins Harald und hat 50 Kabinen mehr als das Schwesternschiff Color Fantasy. Beide Schiffe begegnen sich jede Nacht auf halber Strecke zwischen Kiel und Oslo östlich der dänischen Insel Anholt. 160  Bei der Ausfahrt aus dem Hafen haben wir einen schönen Blick auf die Halbinsel Bygdøy,  hier befinden sich einige interessante Museen von Oslo. Das Frammuseum, Kon-Tiki-Museum, das Norsk Folkemuseum (Norwegisches Volksmuseum), das Wikingerschiffsmuseum (Vikingskipshuset) und das Norwegische Seefahrtsmuseum (Norsk Maritimt Museum).
161  Der Yachthafen von Oslo. 162  Die Halbinsel Bygdøy. 163  Dyna Fyr ist ein ehemaliges Leuchtfeuer und eine markante Landmarke im Oslofjord. Es liegt etwa 300 Meter süd-östlich der Halbinsel Bygdøy gegenüber der Insel Nakkholmen ca. drei Kilometer vor dem Stadthafen von Oslo unmittelbar am Fahrwasser. (quelle Wikipedia) Seit Anfang der 1990er Jahre beherbergt Dyna Fyr ein Restaurant mit mondäner Küche. 164  Ein letzter Blick auf die Skyline von Oslo.