Das alte und neue Vathý (Sámos-Stadt)

Sámos-Stadt, von den Insulanern auch beim alten Namen "Vathy" genannt, hat zwei Gesichter. Die Neustadt ist mir der kilometerlangen Uferpromenade als Flaniermeile der Samioten ganz dem Meer zugewandt. Die Altstadt hält Abstand, klettert einen Berghang empor und hat sich in ihren schmalen Gassen ihre alte dörfliche Atmosphäre bewahrt. Wer nach dem atemberaubenden Landeanflug auf dem Flughafen bei Pythgório erstmals den Boden der Insel betreten hat, nähert sich Vathý normal von Süden her und erblickt es zunächst aus der Höhe, fährt von den Bergen hinab zur Küste. Dabei wird die Weitläufigkeit der Stadt deutlich………………  01-2 ............die sich nördlich des Fähranlegers mit Villen und Hotels noch weit an den Hängen entlang über dem Ufer der Bucht erstreckt. Jener Stadtteil wird Kalámi genannt. Teil der Küstenuferstraße „Odós Themistókli Sofoúli“ am linken Bildrand das Hotel Samos. Teil der Küstenuferstraße „Odós Themistókli Sofoúli“ im Vordergrund die Platia Themistoklis Sophoulis. Die Hauptverkehrsadern der Stadt; links die Uferstraße (Odós Themistoklés Sofóuli) und rechts die Odós Kanári. Am oberen Bildrand ist noch ein Teil des modernen, vor einigen Jahren mit EU-Geldern gebauten Migranten-Auffanglagers zu erkennen. Das Lager war im Juni 2011 komplett leer und verschlossen. Sámos-Stadt zur "Blauen Stunde"
Der im Nordosten etwa 5 km tief eingeschnittene und 1 km breite Golf von Vatý. Áno Vathý, die Altstadtgassen sind eng und teilweise steil, nur wenige Autos und Mopeds zwängen sich hindurch. Auffällig sind die vielen Erker und vorspringenden Obergeschosse der meist zwei- und dreistöckigen Häuser. Auf diese Weise vergrößerte man angesichts der kleinen Grundstücke die Wohnfläche. In den letzten Jahren sind sehr viele Häuser restauriert worden, ganz wenige Hausruinen lassen erkennen, dass es sich bei diesen typisch samiotischen Wohnhäusern keineswegs um reine Steinbauten handelt: Die Wände der Obergeschosse waren Holzkonstruktionen, deren einfache Bauweise unter weißem Putz verborgen lag. Das Erdgeschoss diente als Lagerraum und Viestall, darüber wurde gewohnt. Ein Rundgang sollte am oberen Ortsrand von Áno Vathý nahe des "BAZAAR" – Supermarkt leicht und preiswert mit Linienbus, oder Taxi zu erreichen, beginnen. Von hier führt eine von Pomeranzen, Zitronen, Bougainvilleen und Stromzählern gesäumte Gasse ins Zenrum von Áno Varhý. Áno Varhý Dieses ehemalige Kaffeenion in Áno Varhý ist leider schon seit einigen Jahren geschlossen. Áno Varhý Áno Varhý
Áno Varhý Áno Varhý Die kleine Kirche Agia Matrona aus der Mitte des 19.Jh. in Áno Varhý. Áno Varhý Áno Varhý Áno Varhý Áno Varhý
Neu gestaltete Platí in unmittelbarer Nähe der Taverne Filarakia. Die einfache Taverne Filarakia, ganzjährig geöffnet, ist ein Treffpunkt der Dorfbevölkerung. Die Auswahl an Gerichten ist klein; gut ist aber das zu Oúzo, Soúma, Wein oder Bier servierte kleine mezé. Davon ist man nach vier Oúzo auch satt! Áno Varhý Áno Varhý Áno Varhý Áno Varhý Áno Varhý
Áno Varhý Mittagsruhe in Áno Varhý........... .........hier ein wenig komfortabler. Kirche der Jungfrau Maria mit der griechischen und der byzantinischen Flagge. Kirche der Jungfrau Maria mit der griechischen und der byzantinischen Flagge. Ein Relikt aus alter zeit in Áno Vathý. Áno Vathý
Áno Vathý Áno Vathý Áno Vathý Kirche Agia Paraskevi in Áno Varhý. Áno Varhý Ai Yannákis, die Kirche des hl. Johannes und des hl. Nikolaus in Áno Varhý. Stark renovierungsbedürftig ist die Ai Yannákis, dennoch ist sie ohne Zweifel die architektonisch schönste und fotogenste Kirche in der Oberstadt. Es handelt sich um eine den Heiligen Johannes und Nikolaus geweihte Doppelkapelle mit vier Kuppeln aus der Zeit um 1800.
Eine der Doppelkapellen der Ai Yannákis in Áno Varhý. Eine der Doppelkapellen der Ai Yannákis in Áno Varhý. Eine Innenkuppel der Ai Yannákis in Áno Varhý. Am Hang hinter der Kirche ziehen sich die Ränge des modernen Freilichttheaters "St. Giannaki" entlang. in dem im Rahmen des Kulturfestivals Konzerte stattfinden. Sonnenuntergang über Sámos-Stadt. Die Fußgängergasse Odós Kapetán Stamátis mit ihren vielen Geschäften. In der Fußgängergasse Odós Kapetán Stamátis.
In der Fußgängergasse Odós Kapetán Stamátis. In der Fußgängergasse Odós Kapetán Stamátis. In der Fußgängergasse Odós Kapetán Stamátis. In der Fußgängergasse Odós Kapetán Stamátis. In der Fußgängergasse Odós Kapetán Stamátis. In der Fußgängergasse Odós Kapetán Stamátis. Zwischen Rathaus, Museum und Meer erstreckt sich der kleine Stadtpark mit seinem schattigen Gartencafe.
Von 1834 – 1942, also während der Zeit der samiotischen Autonomie, war er der Palstgarten des vom Sultan eingesetzten Hegemonen. (Hegemon (griechisch: ἡγεμών) bedeutete im antiken Griechenland allgemein Führer) Im kleinen Stadtpark. Schattige Plätze im Stadtparkcafe. Außer Sonntags ist an der Hauptkirche Ágios Spyrídonas jeden Tag Markt, neben der reichlichen Auswahl an Obst und Gemüse,………… ……wird aus heimischer Produktion Honig, Olievenöl…….. ...........und Weine aus dem im Nordwesten von Samos liegenden samiotischen Weinanbaugebieten angeboten. Ágios Spyrídonas ist eine der bedeutendsten und größten Kirchen von Sámos. Der 1908/09 beim Bau reichlich verwendete Marmor zeugt vom damaligen Wohlstand der Stadt.
Das Hauptportal der Kirche Ágios Spyrídonas. Ágios Spyrídonas in Vartý. Die Innenkuppel der Spyrídon-Kirche in Vartý. Die Front der Spyrídon-Kirche bildet eine Linie mit dem alten Rarhaus von Vatý. Während der Zeit der samiotischen Autonomie diente es als Versammlungsort der von der Bevölkerung gewählten Nationalversammlung. Der Busbahnhof von Vathý. Die Uferpromenade und das am Hang liegende Áno Varhý zur “Blauen Stunde“ Platia Themistoklis Sophoulis mit Denkmal in Vathý.  Am oberen Bildrand wo die Sendemasten zu erkennen sind,…………
...........liegt diese sehr schöne Kapelle. Von der wiederum diese beeindruckende Aussicht zu genießen ist. Die Skyline von Vartý. Jeden Tag wird hier im kleinen Fischerhafen von Vathý in den frühen Morgenstunden an einigen Ständen fangfrischer Fisch angeboten. Die Uferpromenade von Vathý. Ein Fischer fährt durch die Bucht von Vartý. Der Vorsteven eines Schiffes!
Die Uferpromenade mit ihren zahlreichen Bänken in Vathý. Die Küstenuferstraße „Odós Themistókli Sofoúli“ Obwohl reichliche Parkplätze vorhanden sind, kann es vor allem in den Vormittagsstunden zu Engpässen kommen. Die Platía Pythágoras, der Hauptplatz der Stadt. Anders als die meisten Plätze in Griechenland wird er nur von wenigen Lokalen gesäumt. In Vathý erfüllt nicht der Hauptplatz die Funktion als sozialer Mittelpunkt und Schauplatz der allabendlichen vólta, sondern hier ist es die Hafenpromenade. Im Mittelpunkt der Platía Pythágoras erhebt sich seit 1930 im Schatten von vier hohen Dattelpalmen ein monumentales Löwendenkmal, das an den Mut der Freiheitskämpfer von 1821 erinnern soll. Fälschlicherweise wird dieser Platz gern von Touristen als Löwenplatz bezeichnet. Zwei Fährschiffe im Hafen von Vathy, näheres unter: http://www.greekislands.gr/hellenicseaways/ferries-piraeus-ikaria-samos-de.htm Das Cafe-Bar-Restaurant Thalases (früher "Ovaga") in der Nähe des Hospitals liegt direkt an der Wasserkante. Im ansprechenden Ambiente genießt man hier wunderbare Sonnenuntergänge. Gángou Beach Der Gángou Strand liegt am Ortsrand von Vathi (Kalámi)
Blick vom Stadtteil Kalámi auf die Nordküste und das Bergmassiv Ambelos.